Wartung & Instandsetzung

Wartungsbedürftig sind Holzhäuser. Die leidige Frage, ob und wie oft man die Holzfassade streichen muss, lässt sich genauso beantworten, wie die nach der nötigen Autowäsche. Man kann die Fassade ohne Holzschutz vergrauen lassen, das ist einfach und preiswert. Dann wird die Holzoberfläche durch die UV-Strahlung zersetzt und es bildet sich eine silbriggraue Schicht, die die unteren Holzschichten natürlich schützt. Dies funktioniert gut, wenn die Luft in der Bauregion eher trocken ist oder das nasse Holz schnell trocknen kann. Das ist etwa in Nordeuropa, in den Alpen und den in Hochlagen der Mittelgebirge der Fall. Bei intensiver Erwärmung kann aus dem Holz klebriges Harz austreten, das in der Sonne bräunlich wird. Bleibt die Holzoberfläche zu lange nass, so verschmutzt sie mit Staub, Algen und Pilzen und wird schwarz. Die Färbung kommt von einem der sogenannten Schwarzpilze, der in der Verschmutzung ausreichend Nährstoffe findet. Um das Holz zu schützen, muss die Schwarzfärbung entfernt werden. Unbehandeltes Splintholz wird leicht von Bläuepilzen befallen. Dies ist ein natürlich im Holz vorhandener Pilz, der das Holz zwar nicht zersetzt, aber bei Nässe eine unschöne blaugraue Verfärbung verursacht, die sich nicht mehr entfernen lässt. Die Rotstreifigkeit ist dagegen eine bräunliche Pilzverfärbung, die bereits angegriffenes Holz anzeigt. Lesen Sie mehr im Druckwerk