Nachhaltigkeit

Nachhaltig ist es aus massivem Holz zu bauen. Denn unsere Nutzwälder liefern ausreichende Holzmengen. Seit etwa dem 16. Jahrhundert sind sie generationenübergreifend gesetzlich vor dem Raubbau geschützt. Heute garantieren dies die beiden anerkannten Zertifizierungen PEFC für Mitteleuropa und FSC weltweit. Der Wald ist nicht nur Holzlieferant, sondern auch eine Lunge der Erde, Erholungsraum für den Menschen und Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen.
Wenn das Holz erntereif gefällt wird, ist ein Maximum an Kohlenstoff im Holz gespeichert und es entsteht wieder Raum für neue Bäume. Der im Holz gebundene Kohlenstoff bleibt über die vielen Nutzungsjahre des Holzhauses erhalten. Danach kann es problemlos CO2-neutral entsorgt werden. Wenig vorteilhaft für die Umwelt ist es, Waldholz direkt zu verheizen. Denn so wird das CO2 zusammen mit anderen Emissionen gleich wieder freigesetzt. Außerdem deckt die verfügbare Holzmenge den heutigen Energiebedarf bei weitem nicht mehr.

Aus ökologischen Gründen bevorzugen manche Bauherren heimisches Holz. Dies ist insofern schön, dass dadurch die heimische Waldwirtschaft gefördert wird. Jedoch kollidieren hier Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit. Denn das meiste hochwertige und zertifizierte Bauholz kommt heute aus Skandinavien. Dort gibt es beste Holzqualitäten und die Wald- und Holzwirtschaft arbeiten hocheffizient. Für den Bauherrn resultieren daraus gute Ware und günstige Preise. Den Ausdruck ‘heimisches Holz’ verwenden wir für eine Transportentfernung bis 150 Kilometer vom Wald zum Bauplatz. Insgesamt spielen die Transportkosten aber beim Holzhausbau nur eine untergeordnete Rolle.  Lesen Sie mehr im Druckwerk