Haus Millstatt

Anbieter: auf Anfrage
Bauart: Blockbau, Naturstamm
Holzart: Weißtanne
Wandsystem: ohne Dämmung
Nutzfläche Holzbau: 150 Quadratmeter
Preisklasse Ausbauhaus: ab 225.000 Euro
Holzschutz der Fassade: ohne Anstrich
Heizenergie: Strom/Infrarotheizplatten
Wärmeverteilung: Fußboden

Standort

Grundriss EG

Grundriss OG

Millstätter Lifestyle

In fast ganz Österreich hatte sich ein Künstlerpaar nach einem geeigneten Baugrund umgeschaut, um im Ruhestand in den Bergen ansässig zu werden. Schlussendlich fiel die Wahl auf eine Parzelle in Kärnten in einem 1.100 Meter hoch gelegenen Neubaugebiet. Zu dieser Entscheidung hatte auch beigetragen, dass Kärnten auf der Alpensüdseite ein deutlich wärmeres Klima aufweist als die Nordseite. Doch ganz besonders hatte es dem Paar die Region angetan wegen des Blicks auf den malerischen zwölf Kilometer langen Millstätter See.

Die Eheleute wollten bei ihrem Projekt viele Prämissen einhalten. So sollte das Holz Weißtanne sein, der Produzent aus Österreich kommen und die Baubiologie stimmig sein. Zwei volle Geschosse wünschten sie sich, wobei der Wohnbereich oben liegen sollte. Denn so ergibt sich vom Wohnzimmer eine optimale Aussicht über den Millstätter See. Damit sie dieses Panorama auch im Freien erleben können, hatten sie eine runde Balkonterrasse im Obergeschoss eingeplant.
Neben dem hallenartigen Wohnraum, der sich fast über die komplette Fläche des Obergeschosses erstreckt und über das zweiteilige Panoramafenster mit Licht durchströmt wird, ist der hell glänzende Boden aus edlem Sölker Marmor aus den Niederen Tauern ein Highlight des Hauses. Dieser weiße Stein mit der Farbgebung rosé-grau zählt zu den hochwertigsten bunten Marmorsteinen der Welt.

Imposant und aufwendig ist das Haus gebaut. Der Grundriss misst 12,4 mal 7,8 Meter, innen stehen etwa 150 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Die Wände zählen 16 Lagen Tanne, die Vorköpfe sind von der Schwelle zur Fußpfette leicht bogig geschwungen. Der Dachfirst ruht auf zwei Stammstützen.  

Die Heiztechnik des Gebäudes ist fast banal. Elektrische Infrarot-Marmorplatten hängen unauffällig an den Wänden, je nach Raum in unterschiedlicher Größe. Innerhalb weniger Stunden hatte der Elektriker alles montiert. Zur Kompensation des Stromverbrauchs befindet sich auf dem Dach eine Fotovoltaik-Anlage. Die Warmwasseraufbereitung erfolgt bedarfsgerecht mit einem Elektroboiler.    TH