Haus Apeldoorn

Anbieter: Honka
Bauart: Blockbau, Kreuzlamellenholz
Holzart: Kiefer
Wandsystem: innen gedämmt
Nutzfläche Holzbau: 400 Quadratmeter
Preisklasse Ausbauhaus: ab 750.000 Euro
Holzschutz der Fassade: ocker Lasur
Heizenergie: Erdgas
Wärmeverteilung: Fußboden

Standort

Grundriss EG

Grundriss OG

Berghuis im Niederland

Extra groß und erklärungsbedürftig ist ein luxuriöses finnisches Wohnblockhaus bei Apeldoorn in Nordholland, das eine junge, vierköpfige Familie für sich errichten ließ. Im dicht besiedelten Holland sind Waldgrundstücke eine Rarität, insbesondere wenn es sich um ein Anwesen mit 30.000 Quadratmetern handelt.

In Holland wird die maximale Größe eines Wohnhauses nach oberirdisch umbautem Raum bemessen. Für das gewählte Baugebiet waren dies exakt 1.100 Kubikmeter. Ein acht Meter hoher Geländevorsprung auf dem Grundstück sollte hier ausgezeichnete Hilfe leisten. Dieser für holländische Verhältnisse beträchtliche Hügel ließ den Bau eines gewaltigen Souterrains mit Einliegerwohnung zu. Alles in allem wurden über 2.500 Quadratmeter Nutzfläche geschaffen, davon 400 Quadratmeter im Blockhaus.

Schon auf vielen Reisen hatte die Unternehmerfamilie Blockhäuser gesehen und sich eine Vorstellung vom Wohnen gemacht. So musste nicht über den Baustoff nachgedacht werden. In diesem speziellen Fall war eine massive Bauweise gefragt. 20 Zentimeter starke kreuzverleimte Kiefernbalken mit geblockten Giebelwänden bis zum First machen die Konstruktion aus. Nach innen wurde mit Zellulose gedämmt und mit Blockpaneel verkleidet.

Der Bauherr selbst hat dieses Gebäude vom Keller bis in die Wohnräume geplant und gestaltet. Zwar ist er kein Architekt, aber seine Berufung ist die Konzeption und Realisierung von Wellness-Anlagen. So ist in diesem Haus auch Luxus angesagt.

Alle Böden sind mit schwarzen Granitfliesen bedeckt, die sich gut von den Holzwänden absetzen und die Distanzen geringer erscheinen lassen. Im Zentrum des Hauses, wo sich der Hauseingang und ein Fahrstuhl befinden, wurde das Mauerwerk mit Bruchstein verkleidet. Eine elegante Treppe mit Glasstufen, Glaselemente im Boden und Glasgeländer machen alles hell und transparent. Ein Firstglasdach erhellt die Gebäudemitte.

Der Bauherr erklärt, warum die Küche mit weißen Fronten und schwarzer Granitabdeckung gewählt wurde: „Man darf nicht zu viele Farben und Materialien verwenden, sonst erreicht man keine beruhigende Wirkung.“

Im dritten Teil des Hauses steht eine robuste Esstafel für Festlichkeiten. Hier empfängt die Familie gerne Freunde. Der massive Eichentisch eignet sich für alle festlichen Anlässe. Er ist mit einer zwei Meter weiten, schwarzen Pendellampe überspannt. Daneben seitlich im Garten präsentiert sich die Wellnessanlage. Highlight ist das separate Saunahaus mit Swimmingpool hinter dem Gebäude. In dem kleinen Saunatempel kann die Familie den  vollen Saunaspaß nutzen.

Umfangreich und doch verständlich ist die verwendete Haustechnik. Alles wird über ein Bussystem gesteuert. Sogar aus der Ferne kann jede Lampe, die verschiedenen Gas-Kaminöfen oder die Sauna in Betrieb genommen werden.
Das Gebäude wird mit Erdgas beheizt, wie es in Holland kostengünstig ist. Die Wärmeverteilung erfolgt auf der gesamten Nutzfläche über die Estrichböden. Eine kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung versorgt das Haus konstant mit Frischluft.    TH