Haus Adenau

Anbieter: C-L-H
Bauart: Blockbau, Naturstamm
Holzart: Douglasie
Wandsystem: ohne Dämmung
Nutzfläche Holzbau: 180 Quadratmeter
Preisklasse Ausbauhaus: ab 175.000 Euro
Holzschutz der Fassade: ohne Anstrich
Heizenergie: Flüssiggas
Wärmeverteilung: Radiatoren

Standort

Grundriss EG

Grundriss OG

Jagdhaus am Ring

Das waldreiche Ahrgebirge südwestlich von Bonn ist ein guter Ort zum Entspannen und für die Jagd. So ergriffen Vater und Sohn die Gelegenheit, der gemeinsamen Leidenschaft ein Zuhause zu geben. Sie erwarben ein preiswertes Hanggrundstück im Ahrtal und bauten, was sie schon immer bauen wollten: ein Naturstamm-Ferienhaus gleich am Jagdrevier.

Der Grundriss des Hauses misst 8,5 mal 14,5 Meter. Sieben Stammlagen mit dicker Hunsrück-Douglasie bilden die Wände. Geschwungen abgesägte Vorknöpfe, fliegende Dachpfetten und giebelseitige Stammholz-Balkone gehören zu den Kennzeichen des Herstellers.

„Warum Naturstamm? – Da kam für mich nichts anderes in Frage“, entgegnet der Hobby-Waidmann. Mit dem Produzenten habe er sich halt gleich gut verstanden. „Das ist ein Praktiker – der weiß, wovon er spricht“, lobt der Bauherr. Mit der hauseigenen Bauzeichnerin habe er dann innerhalb weniger Stunden die Entwurfsplanung fertiggestellt, so dass das Haus im folgenden Frühjahr zügig errichtet werden konnte.

Ein Hauseingang mit Windfang liegt auf der Rückseite, ein weiterer unter der talseitigen Traufe. Hier gelangt man direkt in den offenen Wohnraum: rechterhand liegt die Küche mit roten Fronten und schwarzen Arbeitsplatten, linkerhand erstreckt sich der Wohn- und Essraum. Bestimmend sind die rötlichen Douglasienstämme, die auch als Sichtbalken an der Decke ausgeführt sind, und die rundlich ausgesägten Kreuzecken und Unterzüge. Die Böden sind komplett mit robusten Eichendielen ausgelegt.

Die Querwand, welche die giebelseitige Diele abtrennt, öffnet sich zur Küche hin als rundliche Naturstammtheke. Hier mündet auch direkt der Seiteneingang ins Haus. Das kleine WC mit weiß verputzten Leichtbauwänden und säuberlich abgerundeten Ecken dient zugleich als Raumtrenner zum Essbereich.

Im Zentrum des Erdgeschosses steht ein offener rustikaler Kaminofen, der die kühlen Eifelwinter gemütlich erleben lässt, wenn die Holzscheite prasseln. Am Ofen vorbei gelangt man über die gewinkelte Douglasientreppe ins Dachgeschoss. Oben überrascht die Helligkeit, wo doch von außen die zwei kleinen Dachfenster kaum Tageslicht versprechen. Doch bodentief vollverglaste Giebel und weiße Wände machen es möglich.

Beruflich dem Holz nahe stehend, liebt der Bauherr robuste Möbel. Die Stammbetten in den beiden Schlafzimmern sind ein gutes Beispiel dafür. „Wir mögen es bequem, aber es darf urig aussehen“, kommentiert er. In lauen Nächten schläft der Waidmann sogar draußen unter der weiten Dachtraufe.    TH